Ndl. sluiken `schleichen, schmuggeln', schweiz. slu:che `schleppend gehen', slu:chi `langsamer, schleichender, heimtu"ckischer Mensch'; mhd. slu:ch `Schlangenhaut, Schlauch' (eig. `worein geschlu"pft wird'), nhd. Schlauch, and. slu:k `squa:mas'; daneben germ. sluh-, slug- (idg. *sleuk-) in schwed. dial. slu(v) (*slu:hwo:) `die Hu"lse um den empfindlichsten Teil im Horn oder Hufe', norw. slo `der fleischige Kern im Horn oder Hufe', mnd. slu: `Fruchthu"lse, Fruchtbalg, Schale', nnd. auch slu:we, norddt. dial. Schlaube, mengl. slughe, slouh (engl. slough) `abgestreifte Schlangenhaut'; nd. slu:, nhd. schlau, su"ddt. dial. schlauch ds. (*slu:ha-, eig. `schleichend'); lit. s^liu~z^e`s Pl. `Schlittschuhe', s^liau~z^ti `kriechen' (s^l- aus sl-), lett. s^l'uz^a^t `glitschen'; russ. ly/z^a `Schneeschuh; Schlittenbalken', klr. l/y/z^va `Skier', russ. dial. lyzga/tü `auf dem Eise gleiten, glitschen', lyznu/tü, lyzgonu/tü `davonrennen', bulg. lú/zgav `glatt', lú/zgam se `laufeSchlittschuh, gleite'.