arm. bekanem `breche', bek `zerbrochen';
aber phryg. `Brot', eigentlich `Brocken' (?) hat unerkla"rtes k;
air. bongid, -boing `bricht, erntet, siegt' Vbnom. bu/ain (*bhog-ni-), enklitisch -bach, -bech (*bhogo-m), Thurneysen Grammar 447, 461; Pass. Pra"t. -bocht, vielleicht = bocht `arm'; das nasallose Pra"t. buich hat wohl sekunda"res u (vgl. air. mag `Feld', Dat. muig < *mages), so das| es nicht no"tig ist, an *bheug(h)- `biegen' anzuknu"pfen; mcymr. di-vwng `unbeugsam'; zur Bedeutung `besiegen' vgl. air. maidid for nech `es bricht u"ber einen herein' = `er wird besiegt'. Auf î weist auch mir. boimm `Bissen' aus *bhog-smn&;
lit. banga\ `Welle, Menge, Platzregen', prabanga\ `U'bermas|', lett. buogs `dichte Menge', dazu lit. bangu\s `rasch, heftig' (von Ba"chen und Regengu"ssen), bingu\s `mutig' (von Pferden), bengiu\, bengiau~, ben~gti `beenden', pabanga\ f. `Beendigung'; pr. pobanginnons `bewegt'; in der Bed. `beendigen' entstehen durch Ablautentgleisung Formen mit ei, ai (vgl. Endzelin Lett. Gr. 60) in lett. bei~gas Pl. `Ende, Neige', lit. pabaiga\ ds. , beigiu\ und baigiu\ `ende', lett. be\idzu ds. ; da lett. buoga auch `steiniger Platz' bedeutet, geho"rt wohl auch russ. bu/ga `u"berschwemmtes Waldgebiet' hierher; anders u"ber beig- (zu bhei- `schlagen') Kuiper Nasalpra"s. 184.
Die folgenden Formen sind wegen des Auslautes und wegen der Bedeutung fernzuhalten und wohl als Schallworte zu deuten:
germ. *bang- `schlagen' in aisl. banga `schlagen', bang `La"rm', engl. bang `klopfen, schlagen', mit Ablaut mhd. mnd. bungen `trommeln'; ndd. bengel `Knu"ppel, Lu"mmel' = nhd. Bengel, engl. dial. bangle `Knotenstock', anord. Beiname bo,ngull.
Dazu mit intensiver Konsonantenscha"rfung:
germ. *bank- in aschwed. banka, abl. bunka `schlagen, klopfen', obd. bunken `klopfen, stos|en', mnd. bunken, ndl. bonken `schlagen, pru"geln'.
Lett. bunga~ `Trommel', bunga `Schlag' stammen wohl aus dem Mnd.
References: WP. II 149 f. , WH. I 503, 541, Trautmann 26. Page(s): 114 - 115
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