Ai. das/a: `die am Ende eines Gewebes hervorragenden Zettelfa"den, Fransen'; ir. du:al `Locke'(*dok^lo-); got. tagl n. `einzelnes Haar', anord. tagl n. `die Haare im Pferdeschwanz', ags. tgl (engl. tail) m. `Schwanz', ahd. zagel `Schwanz, Stachel, ma"nnliches Glied, Rute'; got. tahjan `reis|en, zerren', distahjan `zerstreuen', isl. teja, ta:a `karden', norw. dial. tja (*tahjan) und taa (*taho:n) `fasern, zerreis|en'; anord. ta:g, Pl. t:ger und ta:gar f. `Faser', mhd. za:ch, za:he f. `Docht, Lunte'; in anderer Bed. (`zerrend - ziehend, hinausziehend') norw. mdartl. taag `langsam und andauernd', mnd. te:ge, ostfries. ta:ge `za"he' und ahd. zag `zo"gernd, unentschlossen, zaghaft' wozu zage:n `verzagt und unentschlossen sein'; vielleicht hierher als `woran man sich reis|t' oder `abgerissenes, rissiges Stu"ck', mhd. zacke m. f. , nhd. Zacke, mengl. takke `fibula', engl. tack `Stift, kleiner Nagel', mit anderem Auslaut tagg, tagge m. `hervorragende Spitze, Zacke'; oder geho"rt Zacke zu lett. de,gums `Nase, Schuhspitze'?