Ai. dula:/ f. `die Schwankende', mit sekunda"rer Hochstufe o:: do:layate: `schaukelt, schwankt', -ti `schwingt, wirbelt auf', do:lita- `schwankend, in Schwingung versetzt'; lit. del~sti `sa"umen, zo"gern', duline`/ti `schlendern, faulenzen'; mit d-Erw. unsicher (?) ai. dud.i- f. `eine kleinere Schildkro"te' (`watschelnd'), eher ags. tealt `unsicher, schwankend', tealt(r)ian `schwanken, wackeln, unsicher sein', engl. tilt `vornu"berfallen', mndl. touteren `wanken, wackeln, schaukeln', norw. mdartl. tylta `leise, wie auf Zehen, treten', schwed. tulta `mit kleinen, unsicheren Schritten gehen, wie Kinder';
mit t-Erweiterung ahd. zelta:ri, mhd. zelter, md. zelder `Pas|ga"nger', nhd. Zelter, anord. tjaldari ds. (Einflus| von lat. tolu:ta:rius `Pas|ga"nger'; vgl. isl. to"lta `im Pas|, im Schritt gehen' aus *taluto:n; das Verha"ltnis zu dem von Plinius erwa"hnten span. Worte thieldones `Pas|ga"nger' ist unklar), anord. tjaldr `Haematopus ostralegus, Austernfischer' (`der Stapfer'); aber eher mit -ll- aus -ln- anord. tolla `lose hangen', tyllast `trippeln'. Vgl. Falk-Torp u. kjeld, tulle.