got. gaits und ahd. geiz f. , aisl. geit f. , aschwed. ge:t, f. , ags. ga:t f. , as. get f. (konsonant. Sta"mme) `Ziege', urspru"ngl. fu"r beide Geschlechter gebraucht.
Von *ghaido- abgeleitet *ghaidi:nos: lat. haedi:nus `von jungen Bo"cken', ags. g:ten, ahd. geizi:n `caprinus', got. gaitein n. `Bo"cklein', ahd. geizi:n n. `Bock'.
Ahd. ziga, wozu ags. ticcen und ahd. zicchi:n mit hypokoristischer Konsonantendehnung, ist nicht `durch tabuierende Lautumstellung' aus idg. *ghidho/s entstanden, vielmehr als Auslautsdublette zu gr.
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(Hes. ) < *digi_a, arm. tik `Schlauch (aus Ziegenfell)' zu stellen.
Das| alb. qith `Bo"ckchen', mir. cit `Schaf', anord. ki `Tierjunges', ahd. kizzi(n), chizzi n. (germ. *kitti:na) `kosende Umgestaltungen' von ghaido- seien, ist eine unno"tige Annahme. Vielmehr sind die genannten Worte direkt aus dem Lock- (oder Scheuch-) Ruf, der als kitz, gitz, hitz, hetz usf. aus den verschiedensten Sprachen und Dialekten bezeugt ist, entwickelt.
References: WP. I 527 f. , WH. I 632, 868. Page(s): 409 - 410
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